Warum CEOs dem Diversity Management verpflichtet sind

Anonim

Die Bemühungen zur Integration einer zunehmend diversifizierten Belegschaft haben sich von Antidiskriminierung (z. B. Titel VII des Bürgerrechtsgesetzes, Equal Employment Opportunity Act) zu Diversity Management entwickelt. Arbeitgeber im Privatsektor werden für ehrenamtliches Engagement für Diversity und Inklusion verantwortlich gemacht, da dies ein wirtschaftlicher Imperativ ist. In der Tat deutet Forschung darauf hin, dass Diversity Management gut für Unternehmen ist, da Unternehmen die besten Talente in verschiedenen Gruppen anziehen, ihre Marketingbemühungen verbessern, Kreativität und Innovation innerhalb von Arbeitsgruppen fördern und den Umsatz von kulturell Beschäftigten reduzieren können.

Initiativen für das Diversity Management kommen oft von CEOs, da diese die obersten Führungskräfte sind, die für die strategische Ausrichtung des Unternehmens verantwortlich sind. CEOs legen die Unternehmensagenda fest und weisen Ressourcen zu, um eine Vielzahl von Richtlinien und Praktiken für das Diversitätsmanagement umzusetzen. Das Engagement der CEOs ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung, da sie sich persönlich für Vielfalt einsetzen, als Vorbilder fungieren und Führungspersönlichkeiten anfeuern und den notwendigen Wandel unterstützen, um ihre Organisationen integrativer zu gestalten. Da viele der Vorteile, die sich aus der Vielfalt der Arbeitskräfte ergeben (z. B. Kreativität und Innovation), nicht sofort realisiert werden, erfordert das Diversity-Management häufig langfristige Anstrengungen. Daher ist die Unterstützung durch den CEO von entscheidender Bedeutung, um die mentale und finanzielle Unterstützung für einen nachhaltigen Zeitraum auf das Diversity Management zu konzentrieren.

Eine Reihe von Studien hat gezeigt, dass sich das feste Engagement für Vielfalt in vielerlei Hinsicht auszahlt. Unternehmen, die Botschaften der Vielfalt vertreten, ziehen tendenziell mehr und bessere Bewerber an. Arbeitseinheiten mit unterschiedlicheren Mitarbeitern weisen ebenfalls eine höhere finanzielle Leistung auf als Arbeitseinheiten mit homogeneren Mitarbeitern. Darüber hinaus sehen Unternehmen, die Auszeichnungen für Diversity Management erhalten, auch einen Anstieg ihrer Aktienkurse. Es ist jedoch unklar, ob sich die CEOs beim Fehlen von wirtschaftlichen oder instrumentellen Vorteilen für Diversity Management einsetzen würden.

Es könnte andere Gründe geben, die CEOs zu einem stärkeren Engagement für Diversity Management bewegen könnten. Erstens können CEOs davon überzeugt werden, dass Vielfalt und Inklusion eine moralische Verpflichtung darstellen, und Unternehmen sollten aufgrund der sozialen Verantwortung von Unternehmen ein Diversity-Management einführen. In der Tat werden CEOs, die stärkere soziale Werte aufweisen und älter sind, eher Diversity-Management-Praktiken implementieren. CEOs, die stärkere soziale Werte aufweisen, neigen dazu, sich mehr um andere zu kümmern und sozial akzeptableres Verhalten zu zeigen, selbst wenn es keine wirtschaftlichen Vorteile gibt. Zweitens können ältere CEOs selbst Töchter haben und daher überlegen, den Arbeitsplatz im Hinblick auf die Karriere ihrer Töchter umfassender zu gestalten. In der Tat hat eine aktuelle Studie gezeigt, dass CEOs mit Töchtern tendenziell sozial verantwortlicher handeln.

Drittens sind CEOs sehr egoistisch und sie leiten ihren Selbstwert von ihren Beiträgen und Leistungen ab. Als Ergebnis wollen sie mit einer Strategie oder Politik identifiziert werden, die sie eingeführt haben, um als "Volksheld" in Erinnerung zu bleiben. Auch nachdem ein CEO gegangen ist, werden seine oder ihre Handlungen das Unternehmen weiterhin betreffen. Daher kann der Wunsch, ein positives Vermächtnis zu hinterlassen, einen CEO davon überzeugen, dass der Umgang mit Vielfalt das Richtige ist.

Eddy Ng ist FC Manning Chair in Wirtschaft und Business an der Dalhousie University, Kanada. Dieser Beitrag basiert auf der Arbeit "Motivational bases for managing diversity: Ein Modell für Führungsverantwortung" in der Zeitschrift Human Resource Management Review (Elsevier), die er gemeinsam mit Cheryl Wyrick (California State Polytechnic University, Pomona) verfasst hat motiviert, die Vielfalt zu managen. Folge Ed auf Twitter @profng.